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OLIVENBÄUME UND ÖL IN NEKEAS

Die Olivenbäume im Valle de Nekeas sind nicht neu. Seit Menschengedenken wachsen in diesem Tal Olivenbäume und haben die Familien der umliegenden Ortschaften mit Öl versorgt.

Damals wie heute zeichnet sich der hiesige Olivenanbau durch einige Besonderheiten aus, da es sich bei der Gegend um eines der nördlichsten Anbaugebiete der Iberischen Halbinsel handelt.

Der Olivenbaum wächst hier (wie der Rebstock) nur dank drei geographischer und klimatischer Umstände:

1. Im Nordwesten halten die Berge der Sierra de Urbasa und der Sierra de Andía die allzu feuchten Atlantik-Winde ab.

2. Die Sierra del Perdón im Norden schützt vor den kalten Winden aus den Pyrenäen und aus Mitteleuropa.

3. Vom Süden her gelangen die warmen Temperaturen des Mittelmeers bis hierher und lassen die Olivenbäume gedeihen und die Oliven reifen.

Trotz dieses mediterranen Einflusses verzeichnet man im Winter im Valle de Nekeas für den Olivenbaum gefährlich niedrige Temperaturen. Im Sommer wiederum ist es tagsüber warm bis heiß, und es bestehen erhebliche Unterschiede zwischen den Tag- und Nachttemperaturen. Dieser Kontrast bewirkt eine allmähliche Reifung der Oliven, die wiederum für einen besonders vielschichtigen Aufbau des aus ihnen gewonnenen Öls sorgt.

Die frühen Frosteinbrüche im November erfordern eine rechtzeitige Ernte der Oliven, bescheren dem Öl allerdings stets frische, fruchtige und krautige Noten

Bei den neuen Olivenbaum-Plantagen in Nekeas setzt man vor allem auf zwei Sorten:

Arbequina

Diese Sorte verträgt das kühle Klima... [+]

 

Arróniz

Hierbei handelt es sich um eine im Norden...[+]


Nekeas